Ausbildung der potentiellen Einsatztaucher in „heiße Phase“ getreten

 

Letztes Jahr haben sich seit langer Zeit 3 erfahrene, junge Rettungsschwimmer unseres Bezirkes dazu entschieden, sich durch die Ausbildung zum Einsatztaucher der DLRG zu beißen. Nach etlichen Wochenenden des Lernens und der theorieabschließenden, schriftlichen Prüfung musste ein Apneuteil (apneu = ohne Luft, hier ohne Tauchgerät) durchlaufen werden. Auch dieser Teil der Ausbildung endete mit einer anspruchsvollen, praktischen Prüfung. Hier sei kurz erwähnt, dass alle 3 Kameraden /-innen diese beiden Prüfungsteile bestanden haben.

 

Jetzt, nach Beginn der Wasserrettungssaison 2011 hat die praktische Ausbildung mit Tauchgeräten in den Berliner Freigewässern begonnen. Hierbei werden an verschiedenen Gebieten in Berlin die Fähigkeiten für den späteren Einsatz erlernt. Dies bedeutet auch für die Wasserrettungsstationen eine erhöhte Belastung im Wasserrettungsdienst. Früh morgens geht es mit Booten und Fahrzeugen ins Übungsgebiet. Dort werden unter fachkundiger Anleitung der Referenten die Übungseinheiten abgehalten. Nach Übungsende geht es auf gleichem Wege zurück zu den Stationen. Dort steht trotz teilweise hohen körperlichen Belastungen über Tag, die Reinigung des Tauchmaterials an. Erst anschließend steht der kommunikative Teil des Tages zur Debatte. Trotz der täglichen Belastungen finden sich viele der Einsatztauchanwärter zu abendlichen Treffen auf verabredeten Stationen zusammen, um den Tag zu reflektieren und gemütlich ausklingen zu lassen.